Schnell-Check „Geschäftstelefonate“

Der Anrufer merkt, ob Sie bei der Sache sind oder nicht

1. Ohne lange Leitung

Möglichst nach dem dritten Klingeln den Hörer abnehmen.
Wird der Anruf erst nach dem zigsten Klingeln angenommen, ist es für alle
peinlich:
Der Anrufer wirkt stur und aggressiv durch sein hartnäckiges Klingeln.
Der Empfänger hingegen erweckt den Eindruck, phlegmatisch und
desinteressiert zu sein.

2. Klare Ansage

“Ja, Schmitt“ – mit so einer Ansage muss man sich im Privatleben manchmal
noch zufriedengeben. Im Berufsleben wirkt sie schlichtweg unprofessionell.
Ein Tagesgruß, der Name der Firma und der eigene Name gehören unbedingt
dazu, zum Beispiel.: „Guten Tag, Müller Immobilien, Heinz Schulz.“ Out sind
dagegen überlange und überfreundliche Ansagen: “Guten Morgen. Sie sind
verbunden mit der Müller Immobilien AG und sprechen mit Melanie Überfreundlich.
Was darf ich für Sie tun?“

3. Professionelle Haltung

Ihr Gesprächspartner spürt Ihre Stimmung, Ihre Gestik, Ihre Konzentration, auch wenn er Sie nicht sehen kann. Sammeln Sie sich vor jedem Telefonat kurz und nehmen Sie Haltung ein, im wahrsten Sinne des Wortes. Stellen Sie sich vor, Ihr Gesprächspartner würde Ihnen gegenübersitzen.

4. Kein Multitasking

Auch wenn Sie Multitasking-Gene besitzen und mehrere Dinge gleichzeitig tun können:
Verzichten Sie bei wichtigen Telefonaten darauf. Aktiv zuhören ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Sie entscheidet mehr über den Geschäftserfolg, als die meisten Menschen ahnen!

Aus: “Der grosse Knigge” VNR Verlag, 53177 Bonn

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